Kommunale und Präventive Jugendarbeit Kommunale und Präventive Jugendarbeit
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Partizipationsforum 2 am 04.03.2017
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Abenteuerspielplatz
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Projekte

Spielfest PlakatSpielfest zum Weltkindertag

Kommunen aus dem Landkreis können in Kooperation mit der Kommunale Jugendarbeit Miltenberg zum Weltkindertag das internationale Spielfest des Landkreises ausrichten.

Für einen Tag verwandelt sich ein Gelände im Landkreis zu einem Spiel-, Sport- und Abenteuerspielplatz für Groß und Klein. Die Konzeption sieht hierbei eine Kooperation mit kreisangehörigen Gemeinden und deren ehrenamtlichen Helfern aus Vereinen und Verbänden vor.

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an den Kreisjugendpfleger Simon Schuster.


Der Kinderstadtplan - Eine Methode zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen

  • Beim Kinderstadtplan sind Kinder im Alter von etwa 6-12 Jahren unterwegs, erforschen ihre eigene Umgebung, suchen Institutionen und Orte auf, an denen sie sich häufig bewegen, bewerten Spielplätze und Freizeitmöglichkeiten und entdecken auf diese Weise unter Umständen auch ganz neue, unbekannte Plätze in ihrer Gemeinde. Hierbei wird auf Fragen eingegangen wie beispielsweise: Was bietet die Gemeinde ihren Kindern an Spiel-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten? Welche Institutionen und ihre Angebote sind interessant oder wichtig für diese Zielgruppe?
    Wo sind beliebte Orte für Kinder, von welchen Orten bleiben sie dagegen eher fern? Gibt es gefährliche Stellen?

  • Ausgehend von dieser Bestandsaufnahme können dann Verbesserungsvorschläge und Ideen abgeleitet werden, wie der vorhandene Sachverhalt aus Kindersicht verändert werden kann, um die Gemeinde kinderfreundlicher zu gestalten. Als Voraussetzung für die Partizipation der Kinder an der (Weiter-)Entwicklung ihres Wohnortes muss der Kinderstadtplan von verantwortlichen Gemeindevertretern unterstützt bzw. beauftragt werden!!! Die erhobenen Informationen können dann an entsprechender Stelle in den politischen Gremien der Gemeinde gehört werden. Ausgehend von dieser Grundlage können sich zukünftige Entwicklungen in den für Kinder relevanten Bereichen ableiten lassen. Langfristig gesehen ist der Kinderstadtplan ein geeignetes Instrument, um bedarfsgerecht die Anliegen der Kinder im Gemeindeplanungsprozess mit einzubeziehen und ausführbare Ideen umzusetzen.

  • Die direkte Beteiligung von Kindern macht sie zu „ExpertInnen in eigener Sache“. Es geht um ihre persönliche Lebenswelt, die ihren täglichen Alltag prägt, und bei der nun ihre eigene Meinung von Bedeutung ist. Mit der Erstellung eines Kinderstadtplans können die Kinder selbst Verantwortung übernehmen und Initiative zeigen. Sie haben die Chance, sowohl der Öffentlichkeit als auch den verantwortlichen Vertretern ihrer Gemeinde aus ihrer Sicht zu zeigen, was ihnen an ihrer Gemeinde gefällt und was sie gerne verbessern möchten.

Im Jahr 2012 erstellten SchülerInnen aus Faulbach einen Kinderstadtplan. 2015 wurde er nochmals überarbeitet und aktualisiert.

Im Jahr 2013 erstellten Schülerinnen aus Elsenfeld auch einen Kinderstadtplan, welcher nun 2017 durch ein breit angelegtes Beteiligungsprojekt überarbeitet und aktualisiert werden soll. Der Markt Elsenfeld möchte daraus entstehende (bauliche) Projekte finanziell ermöglichen und gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen umsetzen.

>> Hier geht es zum Kinderstadtplan Elsenfeld!

>> Hier geht es zum Kinderstadtplan Faulbach! 

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an den Kreisjugendpfleger Simon Schuster.